Krippenspiel * nativity play

Am Weihnachtsabend feiern wir im Freundeskreis und freuen uns über dieses Krippenspiel von Oliver Fabel aus Berlin mit bauhäuslerischen Anklängen aus Weimar. Die Konfiguration ermöglicht Familienaufstellungen ebenso wie politische und philosophische Betrachtungen. In der deutschsprachigen Fassung treten die drei Könige auf, in der englischen Fassung die wise men. Sie besuchen mit den Hirten das Kind, die Eltern und Tiere im Stall. Bitte anklicken zum Vergrößern.

Gastgeber und Gäste tragen zu einem wundervollen Weihnachtsabend bei.

Menu-Folge: Kürbis-Möhren-Orangen- oder Erbensuppe, Gemüse-Antipasti, Heringsalat oder Räucherfisch, gefüllte Tomaten und oder chinesische Teigtaschen, Gänslein zu Klößen und Blaukraut mit Chili oder Grünkohl-Auflauf, dazu feine Weine und fränkisches Bier, dann Bio-Käse weich und hart oder Stadtwurst oder geräucherte Bratwurst – sowie Käsekuchen, Linzer Torte, Kaffee oder süßer Wein.

Bunte Gespräche, Geschenke und Gesänge, wozu sich eine Nachbarsfamilie einstellt. Lieder-Folge: „Es ist ein Ros‘ entsprungen“, „Tochter Zion“, „O Du fröhliche“, „Stille Nacht“, „Yakanaka Vangeri“ und weiteres: „Ich steh an deiner Krippe hier“: „Ja, laß mich doch dein Kripplein sein, komm komm und lege bei mir ein Dich und all Deine Freuden.“

Nach Lukas sagen die Engel: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.“

Weihnachtsgrüße:

Frohe Feiertage, Ferientage und herzliche Grüße

Bernd

 

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New Years Walk – Neujahrswanderung

Das neue Jahr willkommen heißen bei einem Ausflug mit Freunden und Verwandten erfreut besonders bei passender Witterung: Die Sonne beleuchtet bereifte Landschaft und Orte. Die Fotogallerie zum Vergrößern bitte anklicken:

Die Wanderrunde beginnt in Neunhof bei Lauf im Nürnberger Land, geht nach Nuschelberg, Günthersbühl und Oedenberg und erreicht den Panorama-Blick bei Tauchersreuth. Die sinnlichen Eindrücke lassen sich mit einfachen Mobilgerät-Aufnahmen weder einfangen noch wiedergeben.

Wir teilen freundschaftlich Ereignisse des vergangenen Jahres, Geburten und Todesfälle, Wohlbefinden, persönliche und berufliche Entwicklungen, Erinnerungen, Zeitgeschehen und Ausblicke sowie Tee, Lebkuchen und mehr Leckereien. Den Reif betrachten und eigenem Reifen nachdenken.

So läuft der Weg nach Beerbach, wo in der Kirche das Licht durch die Glasfenster strahlt und zwei „Himmelsscheiben“ gestaltet sind.

Der Brauereigasthof Wiethaler in Neunhof macht uns Einkehrer mit feiner fränkischen Küche und gutem Service so richtig satt.

Zum neuen Jahr viel Glück, alles Gute und Wohlergehen!

Weiteres zur Sankt-Egidien-Kirche in Beerbach vermittelt die Gemeinde unter: https://www.beerbach-evangelisch.de

Der Brauereigasthof Wiethaler in Neunhof findet sich unter: http://brauerei-wiethaler.de/

Mitteilung bei WordPress Daily Prompt „Year“:  Year

 

Catering

Wie werden bis zu 750 Flüchtlinge täglich mit Essen und Trinken versorgt? Und dazu zahlreiche Mitarbeiter und Helfer? Ein wunderbarer Caterer macht dies möglich mit seinem unermüdlichen Familien-Team und den freiwilligen Helferinnen und Helfern im Transit Camp Stadionbad. Sie leisten Erstaunliches. Zur Ankunft der Flüchtlingsgäste gibt es möglichst ein warmes Essen, mittags und abends ebenso; zum Frühstück, teilweise abends und für die Weiterreise eine gefüllte Essens-Tüte.

Vor der ersten Einsatzschicht, die später beginnt, weil sich die Ankunft der Busse verzögert, haben wir mit unserem Freiwilligen-Team die Gelegenheit, die Gemeinschaftsverpflegung zu probieren. Das bunte Gemüse mit Auberginen und Tomaten mit Reis schmeckt gut und stärkt für die kommenden Stunden. An den nächsten Tagen gibt es weiterhin fleischlose, frisch gekochte Gerichte mit verschiedenen Gemüsen, Paprika, Linsen oder Kichererbsen und Reis, dazu Brot, Joghurt und Wasser. Zum Frühstück werden Fladenbrot, Aufstrich, ein Apfel oder eine Banane ausgegeben.

An der heißen Theke stehen ständig mehrere Kessel mit heißem Tee, manchmal auch Milch und Kaffee, zur Selbstbedienung. Zur Zubereitung von Baby-Nahrung gibt es Wasserkocher und Baby-Milch. Gläser mit Baby-Nahrung sind wohl weniger bekannt und kaum nachgefragt.

Besonders gelungen zum Abendessen finde ich ein frisch gekochtes Apfel-Kompott, geschnippelt und gut gesüßt, mit viel Geschmack und Kraft.

Das Catering-Team ist buchstäblich rund um die Uhr im Einsatz. Wenn es nicht Nachschub an Lebensmitteln oder Geschirr zu besorgen gibt, dann werden schon die nächsten Mahlzeiten vorbereitet, die Essensausgabe gereinigt oder die Getränke-Theke befüllt. Nicht leicht ist dies alles zu organisieren, weil die Ankünfte und Abreisen täglich wechseln und die Zahl der Mahlzeiten schwankt.

Bei allem Betrieb nimmt sich der Gastwirt die Zeit, uns Helferinnen und Helfern eine Extra-Currywurst zu bereiten oder einen guten Kaffee zu servieren. Er schafft es darüber hinaus, SIM-Karten für Mobilgeräte im Verkauf anzubieten.
Mit Einsatz von regulärem Personal wäre dies nicht machbar. Also helfen viele Freiwillige in mehrfach täglich wechselnden Schichten mit bei der Speisenvorbereitung, beim Befüllen der Lunch-Tüten, der Essensausgabe und der Pflege der Getränke-Theke. Die ÜbersetzerInnen gestalten mehrere Schilder in Arabisch und Farsi, die den Weg weisen und darum bitten, die Tabletts zu stapeln.

Abwechselnd mit den Sicherheits-Leuten achten die Freiwilligen darauf, dass die Gäste ins Essenszelt gehen und ihre Mahlzeit dort halten. Wir wollen vermeiden, dass in den Schlafzelten gegessen wird, um den Aufwand für die Reinigung im Rahmen zu halten. Wie die Schlafzelte, so ist auch das Essenszelt gut beheizt.

Ein geduldiger Syrer – barfuß in Sandalen – betrachtet die Situation, kommt mit mir ins Gespräch und tauscht ein paar Worte Deutsch und Arabisch. „Fadaal al mathaam“ – „Gehen Sie bitte ins Restaurant“. Lernort Stadionbad, Stichwort Großgastronomie. Shukran – merci – danke – efcharisto. Dies gilt ganz besonders dem Caterer mit seinem Familienteam und dem freiwilligen Küchendienst.

 

Wo bin ich? – Where I am?

See below for the English translation …

Eine der ersten Fragen der Flüchtlingsgäste im Transit Camp Nürnberg war: Wo bin ich? Unsere Begrüßung – vermittelt von den Übersetzern ins Englische, Arabische und Persische – lautete:

„Herzlich willkommen! Sie sind hier in Nürnberg, in Bayern, im Süden von Deutschland. Dies ist ein Transit Camp, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich auszuruhen – Sie sind frei und sicher hier nach Ihrer langen Reise.

Die Refugees Camps / Aufnahmeeinrichtungen sind zurzeit voll – deshalb müssen Sie einige wenige Tage hier bleiben. Hier werden Sie noch nicht registriert – das passiert später in der Aufnahmeeinrichtung. Wir kümmern uns um den Transport zu der Aufnahmeeinrichtung.

Sie werden hier Essen, Trinken und ein warmes Bett bekommen. Bitte verlassen Sie gleich den Bus und folgen uns zum Wartezelt. Dort werden Sie auch Wasser bekommen. Von dem Wartezelt geht es weiter zum Arzt, falls Sie medizinische Hilfe brauchen. Danach geht es weiter zu einer Ausgabestelle für Hygieneartikel und danach zeigen wir Ihnen Ihr Bett. Sie bekommen alle heute abend noch ein warmes Essen.“

Für das Ankunftszelt, Wartezelt, den Empfang schrieben die ehrenamtlichen Helfer ein Plakat – Foto oben.

English version:

One of the first questions of the refugee guests in the transit camp was: Where am I? Our translators gave the following greeting in English, Arabic and Persian:

„Welcome everybody! You are in Nuremberg in Bavaria, in the south of Germany. This is a transit camp to allow you to rest – you are free and safe here after your long journey.

The refugee camps are full at the moment and you will have to stay here a few days. You will not be registered here – this will happen in the refugee camp.

You will get food, water and a safe and warm bed here. Please leave the bus and follow us to the waiting tent. There you will find some water for drinking. From the waiting tent we will bring you to the doctor, if you need medical help. Next stop is the place where you get some hygienic articles for washing and then we will show you your bed. You will have a warm meal tonight.“

In the arrival or waiting tent, at the reception, volunteers put up a poster  – photo see above.