Von einem Spaziergang an der Pegnitz aus der Nürnberger Innenstadt nach Mögeldorf sende ich pfingstliche Grüße und Eindrücke.
Das ist so recht nach meinem Geschmack für einen Feiertag. Sich bei sonnig warmem Frühlingswetter aus der Stadt am Wöhrder See entlang ins Pegnitztal Ost im Grün ergehen und den Mögeldorfer Kirchenberg mit seinen Patrizierschlössern betrachten, welche die Kirche Sankt Nikolaus und Ulrich umgeben.
An der Satzinger Mühle ist nach der Winterpause das nachgebaute Schöpfrad wieder in Betrieb. Das Restaurant und Café Mylos lädt zu seinen Köstlichkeiten ein. In freundlicher Begleitung lassen sich die Themen der Zeit kritisch besprechen und gleichermaßen die Freuden des Feiertages genießen.
Wer gerne Sterne schaut, mag diese historische Romanbiographie von Ruth Kornberger über Caroline Herschel lesen, die Astronomin aus Hannover, in England bei und mit ihrem Bruder Friedrich, unter anderem Entdeckerin mehrerer Kometen, erste bezahlte Wissenschaftlerin.
Die Autorin beeindruckt in diesem Buch mit ihrer Vorstellung der Caroline Herschel, 1750-1848, Familiengeschichte und astronomischer Forschung. Von den Eltern wurden sie und die Geschwister musikalisch geprägt, vom Vater ins Sterngucken begleitet. Caroline folgt ihrem Bruder Friedrich nach England, der dort als Dirigent und Konzertmeister wirkt. Zunächst kommt Caroline als Sängerin gut an, wird dann aber auch gemobbt, entschließt sich, ein interessantes Angebot auszuschlagen und bei ihrem Bruder zu bleiben. Friedrich verschreibt sich der Astronomie, entwickelt und baut immer größere Teleskope mit zunehmenden Erfolg und schwerer Arbeit, an der Caroline mitarbeitet und leidet am Polieren der Spiegel. Der Bruder beobachtet; die Schwester protokolliert und stellt ihre eigenen Beobachtungen an, findet in bitterkalten Winternächten und kurzen Sommernächten selbstständig neue Kometen am Sternenhimmel. Wie kann sie in dieser Männergesellschaft als Frau dazu die gebührende Anerkennung finden?
Die Entdeckung des Planeten Uranus bringt die Geschwister in eine neue Umlaufbahn. Hier die Anerkennung der Royal Society und da die Honorierung mit Verpflichtungen des Königshauses. Beim Bau des neuen Vierzigfußteleskops hat Caroline sowohl die Bauarbeiter zu beaufsichtigen wie auch die zahlreichen neugierigen Besucher zu empfangen. Unter den Gästen stellt sich ein polnischer General ein, Jan Komarzewski, der wird ein guter Freund – oder noch mehr? Caroline fühlt sich der Zusammenarbeit mit Friedrich verpflichtet, der sich zwischenzeitlich verheiratet hat, sodass sie sich abgehängt fühlt, hadert mit der Schwägerin und ihrem eigenen Weg. Zwar hilft zwischenzeitlich der Bruder Alexander bei den Konstruktionen, aber wie würde es weitergehen können?
Unter den Gästen des Hauses und der Teleskopie findet sich auch der Komponist Joseph Haydn ein. Ob und wie dieser Blick in die Sterne sein Oratorium „Die Schöpfung“ inspiriert haben mag?
Nach dem Tod von Friedrich bleibt Caroline im fortgeschrittenen Alter als unverheiratete Frau die Rückkehr nach Hannover ins Haus des weiteren Bruders Dietrich und der Schwägerin. Bei allen Widrigkeiten setzt Caroline ihre Forschung und Publikationstätigkeit fort mit den Nachlässen des Bruders und eigenen Beiträgen. Die Romanautorin Ruth Kornberger entwickelt dazu eine spannende Geschichte mit dem Hausmädchen Agnes über die Tagebücher Carolines. Könnte sie etwas herausfinden über Carolines Biografie und Geheimnisse – damals aus England -, und sie dem Hannoverschen Merkur andienen? Wird Agnes, von Caroline gelehrt, eine Rechnerin – „Computer“ – bei einem neuerlichen astronomischen Forschungsprojekt in Königsberg?
Caroline bleibt im Kontakt mit ihrem lieben Neffen John, Friedrichs Sohn, und dessen Frau. Sie werden nach Südafrika reisen, auf dem Tafelberg die Himmelsstudien von Friedrich fortsetzen und für den südlichen Sternenhimmel vervollständigen. Im hohen und höchsten Alter erfährt Caroline schließlich gebührende Anerkennung der englischen Fachgesellschaften und deutschen Unis.
Ruth Kornberger lädt mit ihrer Protagonistin Caroline Herschel ein, in den Sternenhimmel zu schweifen. Dazu ist in diesen Nächten eine schöne Gelegenheit. Der Perseiden-Schwarm bietet jährlich in diesen Nächten um den 12. und 13. August zahlreiche Sternschnuppen …
Anregende Sommerpause, gute Lektüren und herzliche Grüße aus Nürnberg von Bernd
Ruth Kornberger, Die Symphonie der Sterne, Roman, C. Bertelsmann, München 2022, 478 Seiten
Literarische Agentur: Michael Gaeb; Redaktion: Sarvin Zakikhani; Umschlaggestaltung: Sabine Kwauka
Das Nürnberger Bardentreffen und World Music Festival kreuzte in diesem Jahr hin und her über das Mittelmeer und bot dazu einige musische Grüße aus aller Welt. Hier Eindrücke und Empfehlungen.
Liebe Leserinnen und Leser,
in diesen Tagen sind Großkonzerte in aller Munde und Ohren. Vor ein paar Jahren stand das Bardentreffen in Nürnberg aufgrund der Terrorlage einmal kurz vor dem Aus. Wegen Corona musste es ausfallen, in kleineren Auftritten mit Video-Formaten übertragen werden. In diesem Jahr ging das Bardentreffen erfreulicherweise, soweit mir bekannt ist, friedlich über die Bühnen und Plätze.
Am Freitagabend und Sonntag ging ich in die Stadt und lauschte bei Tom Haydn und den Nouwell Cousines. Sehr gerne besuche ich am Sebalder Platz das Café im renovierten Pfarrhof. Ein nettes Gesprächspaar fragte mich nach der dortigen Inschrift:
„Veritatem et pacem“ konnte ich übersetzen als „Wahrheit und Frieden“. Die gesamte Inschrift lautet: „(Doch) liebet Wahrheit und Frieden . Sacharja. VIII. 19“
Zurück zur Musik. Am Samstag war es mir zu heiß und später regnerisch. Daher schaute ich gerne zuhause ein paar Konzerte im Live-Stream und Aufzeichnungen des Bayerischen Rundfunks an. Darunter mochte ich besonders gerne den syrischen Pianisten Aeham Ahmad mit dem australischen Saxophonisten Steve Schofield und Schlagzeuger Tobias Schultes. Nachher die isrealische und iranisch verwurzelte Sängerin Michal Elia Kamal und Band „Light in Babylon“ mit Julien Demarque aus Frankreich und Metehan Ciftci aus der Türkei. Sowie die argentische Bläser-Gruppe: „La Delio Valdez“. Allen Italien-Liebhaberinnen seien die Gruppen „Bella Ciao“ und „Crucci Gang“ sehr ans Herz gelegt.
Ja, wer Sommerpause hat oder keine Sommerpause und sich musikalisch erfrischen will, lausche und sehe die ein oder andere Aufzeichung beim Bayerischen Rundfunk. Gute Muse und Muße.
Herzliche Grüße aus Nürnberg sendet Euer Bernd
Readers in English Language are welcome to check out the page Bardentreffen
Am kommenden Sonntag wählen wir das Europäische Parlament. Erstmals sind dazu junge Leute ab 16 Jahre wahlberechtigt. Wir genießen das Wahlrecht, gehen hin oder wählen per Brief.
Liebe Leserinnen und Leser,
viele haben sich ihre Meinung gebildet, welche Partei sie wählen wollen. Andere sind vielleicht noch unschlüssig, informieren und beraten sich. Langjährige Gäste dieses Blogs wissen, dass ich auch an diesem Wahltag die SPD und die SPE unterstütze. Dazu sende ich gerne ein paar Aussagen auf Plakaten.
Weitere Informationen findet Ihr unter anderem direkt hier: https://www.spd.de/
Zum 75-jährigen Bestehen des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 mag ich mich mit ein paar Notizen den vielfältigen Gratulationen und Beiträgen anschließen.
Liebe Leserinnen und Leser,
gerne hätte ich schon eher geschrieben, zum oder am Jahrestag des 23. Mai. In den zahlreichen Sendungen zum Jubiläum hörte ich, dass das Grundgesetz damals mit Ablauf des 23. Mai in Kraft getreten war. Daher passt es am 24. Mai wohl ganz gut.
Damals zunächst als Provisorium konzipiert für die westdeutsche Bundesrepublik, mit der nicht absehbaren Aussicht auf eine neue Verfassung für ein wieder vereinigtes Deutschland, hat sich der abgestimmte Text des Parlamentarischen Rates vom 8. Mai 1949 aus heutiger Sicht nach meiner Auffassung in einigen Krisen erstaunlich gut bewähren können.
Die friedliche Revolution in der ostdeutschen Demokratischen Republik hatte am 3. Oktober 1990 zur deutschen Einheit geführt. Intensive Debatten gab es in jener Zeit über die Frage einer Wiedervereinigung nach Artikel 146 oder dem Beitritt nach Artikel 23. Ein Zeitzeuge, Joachim Gauck, Bürgerrechtler in der DDR, nachmals Beauftragter für die Stasi-Unterlagen-Behörde und Bundespräsident, erinnert daran, dass sich die neue gewählte Volkskammer für das Beitrittsverfahren entschieden hatte, um eine längerwierige Verfassungsdebatte nicht riskieren zu müssen. Im Rahmen der Gemeinsamen Verfassungskommission von Bund und Ländern wurden weiterreichende Vorschläge abgelehnt, wie etwa die Einführung von Volksbegehren und Volksentscheiden auf Bundesebene oder auch eine Volksabstimmung über das Grundgesetz. So gab es einige europäische Perspektiven, symbolische und andere eher formale Änderungen des Textes.
Verfassungsänderungen sind unterschiedlich geregelt. In den Vereinigten Staaten von Amerika sind Constitutional Amendments außerordentlich selten. Die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft wird hingegen relativ häufig geändert, nicht zuletzt auch durch Volksinitiativen. Im Vergleich liegt das Grundgesetz hinsichtlich von Revisionen in einem maßvollen Mittelfeld.
Nicht alle Änderungen des Grundgesetzes finde ich geglückt, und manche davon hinterlassen Baustellen für künftige Lösungen. Als Beispiele nenne ich die Kooperation von Bund und Ländern in der Bildungspolitik sowie die sogenannte „Schuldenbremse“. Euch fallen wohl noch andere Themen ein …
Das Grundgesetz enthält Lyrisches, Romanhaftes, Historisches, Regelungen für den Alltag der Bundesorgane sowie – höchst umstritten in der 68er Zeit – Vorkehrungen für dystopische Krisenzeiten.
Ich mag das Grundgesetz, lebe gerne damit und greife immer wieder zur Lektüre.
Freundliche Empfehlung in Erwartung von Kommentaren und herzliche Grüße aus Nürnberg
Lieber Matthias Ecke, alle gute Wünsche für vollständige und gute Genesung nach dem feindseligen und widerwärtigen Angriff auf Dich und Deine Arbeit. Gute Erholung, vielen Dank und herzliche Grüße von Bernd aus Nürnberg
Zum 300. Geburtstag von Immanuel Kant mag ich ihm gratulieren und Euch digital. Aktuell ist viel die Rede von seiner Schrift „Zum Ewigen Frieden“.
Liebe Leserinnen und Leser,
wie also gedenken an Kant in dieser Zeit? Der öffentliche Gebrauch der Vernunft war ihm wichtig. Zuletzt hatte Kant viel Kritik auf sich gezogen zu seinen Äußerungen über die „Rasse“ in den anthropologischen Schriften. Dazu las ich mehrere distanzierende und kritische Beiträge. Gerade auch, was den Kolonialismus betrifft, bietet sich ein Blick an in die Schrift „Zum Ewigen Frieden“, in der Kant das Vorgehen der damaligen Handelsnationen deutlich kritisierte.
Immanuel schrieb kantig über die Fragen: „Was ist Aufklärung?“, wie und wieweit Erkenntnis möglich wäre, und welche moralischen Schlüsse daraus zu ziehen seien. Den „kategorischen Imperativ“, den er in drei Versionen formuliert hat, beherzigen und bedenken wir.
Vor fünfzehn Jahren besprach ich Kants Schrift „Zum Ewigen Frieden“ im Philosophie-Kurs. Das Handout mit Exzerpt sende ich hier als PDF-Datei, für diejenigen, die es nachlesen mögen. Farbig markiert habe ich einige Stellen, insbesondere zum Recht der Hospitalität. 3 Seiten.
Wie ist Euch Kant begegnet früher oder heute, und was bedeutet Euch dieser oder jener Gedanke? Freue mich über Rückmeldungen und Kommentare und grüße sehr herzlich aus Nürnberg
Herzliche Wünsche und Grüße zu den Oster-Feiertagen aus Nürnberg
Liebe Leserinnen und Leser,
gerade klingen die Kirchenglocken zur Osternacht herein. Nach der bluesigen Geschichte von der Kreuzigung am Karfreitag mag ich die Vorstellung der Auferstehung.
Hier ein paar Aufnahmen aus Nürnberg:
In der Nürnberger Altstadt sind nicht nur der Sebalder und Lorenzer Pfarrhof sowie die Frauenkirche renoviert und auferweckt, sondern auch der Brunnen zur Freundschaft von Dürer und Pirckheimer sowie der Brunnen des Schusserboum oder auch Teufelsbrünnler an Sankt Lorenz.
An der Skulptur des Blauen Reiters auf dem Andrej-Sacharow-Platz gedenken Russinnen und Ukrainerinnen mit Nürnbergerinnen und Gästen des ermordeten Alexei Anatoljewitsch Nawalny.
In die Passionszeit und darüber weit hinaus passte das Konzert von Dota mit Band und ihren Vertonungen der Gedichte von Mascha Kaléko.
Frohe Osterfeiertage und herzliche Grüße aus Nürnberg
Die Wintersonne vom letzten Montag ermöglichte auch ein paar schöne Fotos:
Um 12 Uhr an der Frauenkirche ist schon einiges los auf dem Hauptmarkt. Ein Fürther findet sich dazu ein: Volker Heißmann von der Komödie Fürth kommentiert das „Männleinlaufen“ der Kurfürsten um den Kaiser mit Sachkenntnis und Gschmarri für sein Fernsehprogramm.
Die Rauschgoldengel, Zwetschgenmännla, Teddybärla und Räuchermännla finden ihr Publikum zum Betrachten oder Erwerben. Das Lebkuchenhaus weckt kindliche Erinnerungen. Auf dem Hans-Sachs-Platz beleben ein historisches Karrussell, das Riesenrad und die Eisenbahn die Kinderweihnacht. Die dortige Krippe aus großen Holzfiguren mag ich fast lieber als die Kunstfiguren auf dem Hauptmarkt, die mit Drahtzaun vor Münzwürfen und eventuellen Beschädigungen geschützt werden.
Mein Lieblingsort ist der Markt der Partnerstädte auf dem Rathausplatz. Rund 20 Sister Cities und befreundete Orte bringen künstlerische, handwerkliche und kulinarische Schätze mit. Nachdenkliche Solidarität ist zu spüren an den Ständen der Städtepartnerschaft Charkiv (Ukraine) und der Partnerschafts-Initiative Nablus (Westjordanland). Für ein Heißgetränk wähle ich den Kinderpunsch mit Traubensaft, Orange und Minze beim Partnerschaftsverein Hadera (Israel): „Happy Chanukka“.
Zum Besuch des Christkindlesmarktes gehört für mich auch das Gedenken an die Vorgeschichte. Die Frauenkirche wurde auf den Grundmauern der vormaligen Synagoge errichtet, die beim Pogrom 1349 abgerissen wurde. Unter dem Pflaster des Hauptmarktes befinden sich steinerne Reste des jüdischen Viertels. Das Format des Christkindlesmarktes mit Eröffnung und Gestaltung geht auf die Nationalsozialisten von 1933 zurück. Es gab Jahre, in denen ich dort nicht hingehen konnte und wollte. Der Kindleinsmarkt geht im 16. und 17. Jahrhundert zurück auf die weihnachtliche Kinderbescherung von Martin Luther. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat sich vor gut dreißig Jahren in Studien und Erklärungen deutlich von Luthers Antijudaismus distanziert. Dafür war und bin ich dankbar, gehe wieder auf den Markt – nachdenklich.
Liebe Leserinnen und Leser, alle guten Wünsche für frohe, friedliche und gesegnete Weihnachtstage sendet mit herzlichen Grüßen aus Nürnberg Euer Bernd
Dank freundschaftlicher Einladung mit ortskundiger Begleitung durfte ich für zwei Tage die Stadt München besuchen und teile hier gerne ausgewählte Eindrücke.
Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen zu einem goldigen und einem regnerischen Oktobertag mit Rundgängen voller Rückblicke, Einblicke und Ausblicke. Schon beim Ankommen am Hauptbahnhof zeigen die Großbaustellen intensive Transformationen an. Fotos aus der Innenstadt und der Ludwigstraße bitte anklicken zum vergrößern:
Die Bayerische Staatsbibliothek empfängt äußerlich mit Sperrgitter vor dem Portal mit vier antiken Klassikern – hier Thukydides -, und drinnen mit einer passenden Sonderausstellung über den Architekten Max Dudler, spezialisiert auf Bibliotheks-Bauten:
Schon lange mochte ich die „Denkstätte Weiße Rose“ am Lichthof der Ludwigs-Maximilians-Universität München kennenlernen, Geschwister-Scholl-Platz 1. Die freundliche Mitarbeiterin lässt uns trotz Schließungszeit dankenswerterweise noch ein „akademisches Viertel“ schauen.
Aus dem 5. Flugblatt der Weissen Rose vom Januar 1943: „Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten, das sind die Grundlagen des neuen Europa.“
Vor über 50 Jahren, bei den Olympischen Spielen 1972, scheiterte der Schutz beim palästinensischen Terror-Attentat auf die israelischen Sportler. Wir gedenken der Opfer beim herbstlichen Rundgang in der Olympia-Stadt:
Wie und woher kam das? Um darauf Antworten zu finden, stellt das NS-Dokumentationszentrum am Max-Mannheimer-Platz 1 die Vorgeschichte, Geschichte und Nachgeschichte Münchens als „Hauptstadt der Bewegung“ des Nationalsozialismus dar. Die Dauerausstellung, das Lernforum und die Wechselausstellung beeindrucken und stimmen nachdenklich.
Durcharbeiten, erinnern und der Stadt Bestes suchen … mit friedlichen Grüßen, Bernd